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Vegan for fit

30. Juli 2013

Guten Morgen zusammen!

Schon vor längerer Zeit habe ich von Vegan for fit erfahren. Ich weiß gar nicht mehr so genau..wahrscheinlich war es ein Beitrag im Fernsehen.

Letztes Jahr habe ich das Low Carb ausprobiert. Keine Kohlenhydrate mehr abends und viel tierisches Eiweiß…Rührei satt, bis es aus den Ohren kam. Geholfen hat es nix.

Am Freitag dann, beim Kölner Treff war Attila Hildmann zu Gast, nennen wir ihn mal Ankurbler des veganen Lebensstils. Ich habe ihn schon öfter in Interviews gesehen, es klang alles sehr plausibel, was er so erzählt. Auch die Umsetzung klingt total easy: rein in den Bio-Markt, die Tüten voll, zu Hause ein bisschen schippeln, braten, und zack: das Essen ist fertig. Übers Wochenende habe ich mich dann intensiv damit beschäftigt. Bin virtuell um das Buch geschlichen und habe mich gefragt, ob ich das auch durchziehen kann?! Eine 30-Tage Challenge mit rein veganer Ernährung. Wo ich doch gerne mal ein Steak esse, blutig natürlich. Einen Versuch wäre es wert.

Gestern habe ich das Buch dann als E-Book fürs iPad gekauft und wild darin „geblättert“. Es sind schöne Rezepte dabei, vieles mit Tofu, dem ich ja auf den ersten Blick nichts abgewinnen kann. Dieses wabbelnde, blassbeige etwas. (Jaja, die Vorurteile). Ausprobieren werde ich es aber trotzdem. Ich möchte wissen, ob man den Geschmack von echtem Fleisch wirklich nicht braucht. Kompliziert hingegen finde ich die gesamte Kocherei  – wie schafft man das, wenn man arbeiten ist. Hier kann ich das nicht zubereiten. Die Kantine bietet nix veganes an und die Teeküchen möchte ich zum wärmen der Speisen auch nicht aufsuchen. Ist mir persönlich zu unhygienisch.

Gestern Abend habe ich dann noch Mandelmilch hergestellt. Sehr lecker und wie ich finde schon süß genug. Da muss nix mehr zu. Die Mandeln habe ich blanchiert und von der Haut befreit, anschliessend mit Wasser im Mixer püriert, so fein es eben ging. Danach über ein Sieb mit Zewa abgesiebt, die feste Mandelmasse habe ich aufgehoben und werde heute weiterpürieren, um selber Mandelmus daraus herzustellen.

Nach Durchsicht der ersten Rezepte habe ich auch eine Einkaufsliste erstellt, da kommt für die ersten kleinen Gerichte einiges zusammen: Amaranth gepufft, Cranberrys, Walnusskerne, Leinsamen, Kokosflocken, Agavendicksaft (ohne den kommt kein Rezept aus), Sojajoghurt, Haferflocken, Hafermilch, Mandeln, Bananen, Heidelbeeren, Himbeeren, Tofu natur und geräuchert, Hirse, getrocknete Tomaten in Öl, Zucchini, Paprika gelb und rot, Knoblauch, braune Linsen, Cornflakes ungesüsst, Quinoa…

Den ersten Versuch habe ich heute morgen gestartet mit Cornflakes und Heidelbeeren in Mandelmilch. Aus Ermangelung zuckerfreier Cornflakes musste ich welche mit nehmen. Die hatte ich noch da, vom Discounter, der vor ein paar Wochen so praktische kleine Päckchen im Angebot hatte. Es hat lecker geschmeckt. Zuerst war der süßliche Geschmack der Mandelmilch ungewohnt, was mich gestört hat, waren die restlichen Mandelrückstände, da hätte ich wohl feiner sieben sollen. Oder direkt aus Mandelmus, wie im Buch beschrieben, die Milch herstellen sollen.

Sieht doch auf den ersten Blick gar nicht so viel anders aus, oder?

cornflakes

Mein größter Wunsch wäre es, damit auch ein paar Kilo an Gewicht zu verlieren. Auch das wird immer wieder als „positiver Nebeneffekt“ angegeben. Ich bin skeptisch, bei so vielen Ernährungsumstellungen und Diäten etc. Im Prinzip bin ich ein Freund von gesunder, ausgewogener Ernährungsweise. Mein größtes Laster sind die süßen Sachen. Viel Zucker und Fette. Vor 8 Jahren habe ich schon mal abgenommen, sehr radikal, ich habe fast nichts mehr gegessen und alles kalorienhaltige weggelassen. Das Resultat waren 13 Kilo weniger. Das habe ich auch während Ausbildung, Studium und erster eigener Wohnung gut gehalten. Mit ausgewogener, regelmässiger Ernährung. Leider sind im letzten Jahr wieder 5 Kilo zurückgekommen. Die sollen runter und weg.

Was meint ihr? Soll ich das „Experiment“ starten?

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One Comment leave one →
  1. 30. Juli 2013 13:03

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen.. ich habe mich auch schon reichlich mit dem Thema beschäftigt und finde es großartig das du dich ran traust 😉 . Ich hoffe doch sehr das du zwischenzeitlich berichtest und noch das eine oder andere Rezept präsentierst 🙂

    Ganz viel Erfolg wünscht dir Trina ♥

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